Über uns

Mitarbeiter

Beratung und Verkauf
Erdgeschoss
Damen

EG
Anlass-Mode
Classic Woman
Accessoires
Plus Size
Modern Casual
Modern Woman
Große Größen
Anlass-Mode
Business
Casual

Beratung und Verkauf
1. Obergeschoss
Damen

OG1
Anlass-Mode
Classic Woman
Accessoires
Plus Size
Modern Casual
Modern Woman
Große Größen
Anlass-Mode
Business
Casual

Beratung und Verkauf
2. Obergeschoss
Herren

OG2
Anlass-Mode
Classic Woman
Accessoires
Plus Size
Modern Casual
Modern Woman
Große Größen
Anlass-Mode
Business
Casual

Kasse

Einkauf

Geschäfts-
führung

Hinter den Kulissen

Karriere

Was uns als Arbeitgeber besonders macht:

  • Wir bieten eine innovative Personalpolitik mit über 20 verschiedenen Arbeitszeitmodellen.
  • Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können Familie und Beruf miteinander vereinbaren.
  • Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig Schulungen zur Weiterbildung an.
  • Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Leistungen im Gesundheitsmanagement.
  • Wir gewähren unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besondere Vergünstigungen für ihre Berufsbekleidung.
  • Wir haben eine hohe Mitarbeiter-Zufriedenheit. Ein großer Anteil unserer Belegschaft verfügt über eine langjährige Betriebszugehörigkeit.
  • Wir sind das erste Modehaus in Trier mit der Zertifizierung „Servicequalität Deutschland“.

„Flexible Arbeitszeitmodelle im Einzelhandel“.
Ein Interview mit unserer Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen

Spot der Witschaftsförderung Trier im Projekt „Attraktive Arbeitgeber“, März 2020

Aktuell haben wir keine freien Stellen.


Wir sind aber auch ein Ausbildungs-Unternehmen (Verkäuferin/Verkäufer, Kauffrau/-mann im Einzelhandel und Gestalter/-in für visuelles Marketing) und freuen uns jederzeit über Bewerbungen für diese Ausbildungsberufe.

Der Ausbildungsbeginn ist immer der 1. August eines Jahres.

Bitte senden Sie Ihre schriftlichen Bewerbungen an info@modehaus-marx.de ODER

Modehaus Marx GmbH & Co. KG, Am Breitenstein 1-3, 54290 Trier.

Auszeichnungen / Engagement

Auszeichnung IHK Trier – Ausgezeichnete Auszubildende

Im November 2018 wurden unsere Auszubildenden Cathrin Lehnertz und Sophia Reichert bei der IHK-Bestenfeier im Theater Trier für ihre hervorragenden Prüfungsleistungen geehrt. Von knapp 2000 Absolventinnen und Absolventen des gesamten Kammerbezirks der IHK Trier wurden an diesem Abend 205 mit „Sehr gut“ oder als Beste in ihrem jeweiligen Beruf ausgezeichnet.
Cathrin Lehnertz erfuhr sogar eine doppelte Ehrung: sie legte die zweitbeste Prüfung von allen ab und gehört somit offiziell zu den „Besten der Besten“. Herzlichen Glückwunsch!

Auszeichnung „Familienfreundliches Unternehmen“

Modehaus Marx wieder ausgezeichnet als „Familienfreundliches Unternehmen“

Auch im Jahr 2018 wurde unser Haus von den Lesern des Trierischen Volksfreunds als besonders familienfreundliches Unternehmen gewählt.
Wir bedanken uns herzlich für diese Auszeichnung.

Auszeichnung für „Service & Kundenfreundlichkeit“

Modehaus Marx wieder ausgezeichnet mit dem „Service Star 2017“

Auch im Jahr 2017 wurde unser Haus von den Lesern des Trierischen Volksfreunds als besonders serviceorientiertes und kundenfreundliches Unternehmen gewählt.
Wir bedanken uns herzlich für diese Auszeichnung.

Foto: Dirk Stocksmeier, Vorstandsvorsitzender von Unternehmen für die Region e.V. überreicht die Urkunde an Karin Kaltenkirchen, Geschäftsführerin des Modehaus Marx. (Foto: Becker&Bredel)
Foto: Dirk Stocksmeier, Vorstandsvorsitzender von Unternehmen für die Region e.V. überreicht die Urkunde an Karin Kaltenkirchen, Geschäftsführerin des Modehaus Marx. (Foto: Becker&Bredel)

Auszeichnung „Regional Engagiert“ 2016

Das Modehaus Marx ist „Regional Engagiert“

Im Juni 2016 wurde das Modehaus Marx im Rahmen der Veranstaltung „Arbeitgebermarke Region – Die Verantwortungspartner Saarland und Trier“ als „Regional Engagiert“ ausgezeichnet.

Ein Ziel der Veranstaltung war es aufzuzeigen, wie man gemeinsam regionale Herausforderungen überwinden kann. Dafür haben die beiden Regionen Saarland und Trier ihre neue Zusammenarbeit zum Thema Unternehmensverantwortung (CSR) mit engagierten Unternehmern besiegelt. Insgesamt erhielten 20 Unternehmen die Auszeichnung „Regional engagiert“. Das Modehaus Marx wurde für die gelebte Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Arbeitszeitmodell „Führung in Teilzeit“ ausgezeichnet.

Foto: Der Geschäftsführer des Handelsverbandes Region Trier, Alfred Thielen überreicht die Urkunde an Karin Kaltenkirchen, Geschäftsführerin des Modehaus Marx.
Foto: Der Geschäftsführer des Handelsverbandes Region Trier, Alfred Thielen überreicht die Urkunde an Karin Kaltenkirchen, Geschäftsführerin des Modehaus Marx.

Auszeichnung „Generationenfreundliches Einkaufen“

Das Modehaus Marx ist ausgezeichnet generationenfreundlich

Zum zweiten Mal erhält das Modehaus Marx vom Einzelhandelsverband Region Trier e.V. das Zertifikat „Generationenfreundliches Einkaufen“.

Mit dem Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ werden Geschäfte ausgezeichnet, die den Einkauf für Menschen aller Altersgruppen und für Menschen mit Handicap so angenehm und barrierefrei wie möglich gestalten. Nach 2012 wurde das Modehaus Marx dafür auch 2016 wieder erfolgreich zertifiziert. Vorab wurden bundesweit einheitliche Kriterien überprüft. Diese reichen von der Gestaltung des Eingangsbereichs und der Wegeführung durchs Haus, über die Größe der Umkleidekabinen bis hin zur Lesbarkeit und Verständlichkeit von Preis- und Hinweisschildern. Bewertet werden aber auch Spielecken für Kinder, Sitzgelegenheiten und die Serviceorientierung des Personals. Die Kriterien müssen für eine Zertifizierung zu 70 % erfüllt sein. Mit 95,5 % hat das Modehaus Marx die Überprüfung hervorragend bestanden.

Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen freut sich über die erneute Zertifizierung: „Die Auszeichnung passt zu uns als Familienunternehmen und belegt, dass wir all unseren Kunden eine angenehme Atmosphäre, eine gute Aufenthaltsqualität und einen perfekten Service bieten.“

Das Modehaus Marx wurde im Kulturhaus Oberwesel am 04.11.2015 als QualitätsBetrieb Stufe I der „ServiceQualität Deutschland“ ausgezeichnet. Die Urkunde überreichte die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke an Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen. Foto: Godehard Juraschek / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (Namensnennung erbeten, Abdruck honorarfrei)
Das Modehaus Marx wurde im Kulturhaus Oberwesel am 04.11.2015 als QualitätsBetrieb Stufe I der „ServiceQualität Deutschland“ ausgezeichnet. Die Urkunde überreichte die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke an Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen. Foto: Godehard Juraschek / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Urkunde „Servicequalität Deutschland“

Kunden begeistern und Mitarbeiter motivieren: Modehaus Marx ist seit 2015 zertifizierter Qualitäts-Betrieb der Stufe I der „ServiceQualität Deutschland“

Bei der Auszeichnung der Qualitäts-Betriebe der Initiative „ServiceQualität Deutschland“ im November 2015 wurde das Modehaus Marx von der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke als Qualitäts-Betrieb der Stufe I ausgezeichnet.

Gefördert vom Wirtschaftsministerium und angesiedelt bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH hat die „ServiceQualität Deutschland“ das Ziel, bei Dienstleistern im Land den Service aus Kunden-Perspektive systematisch zu verbessern. Als erster Einzelhändler in Trier gehört das Modehaus Marx zu den Dienstleistungsunternehmen in Rheinland-Pfalz, die sich durch ihre Zertifizierung mit der „ServiceQualität Deutschland“ für ein konsequentes Qualitätsmanagement entschieden haben. Dies wurde in den Folgejahren durch erfolgreiche Re-Zertifizierungen dauerhaft bestätigt.

Zu den Aufgaben von Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen und den Qualitäts-Coaches gehört es, Verbesserungsprozesse anzustoßen, die Mitarbeiter darin einzubinden und deren Service-Orientierung kontinuierlich zu fördern. Die Verinnerlichung des Servicegedankens begeistert dabei nicht nur die Kunden, sondern motiviert auch die Mitarbeiter.Veröffentlichungs-Eingabefeld öffnen

Preisträgern Karin Kaltenkirchen (Mitte) mit Ministerin Evelin Lemke sowie einem Vertreter der IHK Trier auf der Preisverleihung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2015“. Bildrechte: Alexander Sell / Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Preisträgern Karin Kaltenkirchen (Mitte) mit Ministerin Evelin Lemke sowie einem Vertreter der IHK Trier auf der Preisverleihung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2015“. Bildrechte: Alexander Sell / Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)

Auszeichnung „Attraktiver Arbeitgeber“

Preisverleihung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke zeichnete im November 2015 acht Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, darunter das Modehaus Marx, für ihre hervorragende Unternehmens- und Personalpolitik als „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ aus.

Die Jury, bestehend aus Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, achteten bei der Auswahl der Gewinner auf Übertragbarkeit, Kreativität, Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit und Implementierung der Personalkonzepte.

Ministerin Lemke überreichte Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen für das Modehaus Marx die Auszeichnung für ein wertschätzendes Miteinander, eine lebensphasenorientierte Personalpolitik sowie für das Konzept „Führen in Teilzeit“.

Urkunde „unternehmensWert: Mensch“

Modehaus Marx schließt Modellprogramm erfolgreich ab

Im Namen von Frau Bundesministerin Andrea Nahles erhielt das Modehaus Marx 2014 eine Urkunde für den erfolgreichen Abschluss der Fachberatung unternehmensWert: Mensch – für eine zukunftsfähige Personalpolitik.

Das Programm unternehmensWert: Mensch wurde in ausgewählten Modellregionen bundesweit umgesetzt und hat das Ziel, KMU bei der Entwicklung moderner, mitarbeiterorientierter Personalstrategien zu unterstützen. Das Programm steht im Gesamtkontext der Fachkräfte-Offensive, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der Bundesagentur für Arbeit auf den Weg gebracht hat.

Karin Kaltenkirchen, Geschäftsführerin des Modehaus Marx Trier, von den Ministerinnen Irene Alt und Eveline Lemke als „Vorbildunternehmen in Rheinland-Pfalz“ ausgezeichnet
Karin Kaltenkirchen, Geschäftsführerin des Modehaus Marx Trier, von den Ministerinnen Irene Alt und Eveline Lemke als „Vorbildunternehmen in Rheinland-Pfalz“ ausgezeichnet

Nominierung „Vorbildunternehmen Rheinland-Pfalz“

Modehaus Marx nominiert als „Vorbildunternehmen in Rheinland-Pfalz“

Familienministerin Irene Alt und Wirtschaftsministerin Eveline Lemke zeichneten 2014 in einer gemeinsamen Initiative Unternehmen in Rheinland-Pfalz aus, die sich in besonderem Maße für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ihrer Mitarbeiter sowie für Frauen in Führungspositionen einsetzen. Das Modehaus Marx wurde als Finalist nominiert. Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen nahm im Rahmen einer Prämierungsveranstaltung in Mainz ihre Urkunde aus den Händen der beiden Ministerinnen entgegen.

Die gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie des inhabergeführten Modehauses. 90 Prozent der Mitarbeiter sind Frauen und müssen täglich den Balanceakt zwischen Beruf und Familie stemmen. Aus Überzeugung vertritt Karin Kaltenkirchen über 20 verschiedene Arbeitszeitmodelle: berufs- und lebensphasenorientiert sowie individuell auf die persönlichen Bedürfnisse eines jeden angepasst.

Auszeichnung für gute Personalpolitik

Investitionen in Mitarbeiter lohnen sich

2011 zeichnete das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz elf Betriebe für ihre mitarbeiterorientierte Personalpolitik aus, darunter auch das Modehaus Marx. Bei der Veranstaltung „Neue Wege in der Investitions- und Standortpolitik“ in der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH in Mainz übergab die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin, Eveline Lemke, die Zertifikate.

Das Modehaus Marx bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 24 verschiedene Arbeitszeitmodelle von der 1-Tages- bis hin zur 40-Stunden-Woche. Auf Wunsch ist eine stundenweise Weiterbeschäftigung von langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach dem Renteneintritt möglich und für Mitarbeiter-Kinder ist eine Notfall-Betreuung im hauseigenen Kinderspielzimmer gewährleistet. Darüber hinaus werden viele weitere Maßnahmen und Sonderregelungen angeboten und umgesetzt. „Familienfreundliche Maßnahmen lohnen sich für unser Unternehmen, weil so alle Mitarbeitenden mit mehr Spaß bei der Sache sind und das für die Kunden und Kundinnen spürbar ist“, erläutert Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen ihre Personalpolitik.

Ministerin Lemke mit Karin Kaltenkirchen
Ministerin Lemke mit Karin Kaltenkirchen
Logo ZeitZeichen, Informationsstelle für eine chancengerechte Arbeitswelt

Ausgewähltes ZeitZeichen Good-Practice-Unternehmen in Rheinland-Pfalz

Zeichen setzen mit familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen

Das Modehaus Marx gehört zu den Unternehmen und Institutionen in Rheinland-Pfalz und anderen Bundesländern, die sich rund um die Themen flexible und familiengerechte Arbeitszeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie engagieren und familien- und chancengerechte Maßnahmen in ihren Betrieben erfolgreich umsetzen.

Das Modehaus Marx gehört zu den in 2012 ausgewählten ZeitZeichen Good-Practice-Unternehmen in Rheinland-Pfalz!

Auszeichnung des Club Aktiv Trier

Bequem und barrierefrei durch alle Etagen

Unser Haus ist barrierefrei ausgebaut mit einem ebenerdigen Eingang, einem Aufzug in alle Etagen und Rampen für Rollstühle und Kinderwagen in den Zwischengeschossen.

Dies wurde durch eine Urkunde des Club Aktiv aus Trier ausgezeichnet.

Geschichte

Eine über 100jährige Erfolgsgeschichte

Modehaus Marx: Tradition und Moderne

Im Jahr 1835 gründete der junge Tuchmacher Joseph Marx das Ursprungsunternehmen des heutigen Modehauses Marx. Trotz der bevorstehenden schwierigen wirtschaftlichen Situation der Region etablierte Joseph Marx den Tuchmacherbetrieb in Trier. In den folgenden Jahren bezog er seine beiden Söhne Nicolas und Peter Marx in das elterliche Unternehmen mit ein. Entsprechend der neuen Situation der Geschäftsführung wurde der Firmenname auf “Jos. Marx Sohn” angepasst.

Der Tuchhandel

Zeitungs-Anzeige von 1948

Als Nicolas Marx 1874 den Tuchmacherbetrieb übernahm, entschied er sich, aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Bedingungen, Missernten und zunehmend günstigeren Tuchfabrikationen aus England, für den Wandel der Firma zum Tuchhandel. Dieser Entschluss zahlte sich schon bald aus. Das reichhaltige Warenangebot des Tuchhandels und die entsprechend große Nachfrage ermöglichten es Nicolas Marx im Jahre 1904 zu expandieren.

Die dritte Generation

Der “Hospitalswaisenvater”, wie Nicolas Marx wegen seines großen sozialen Engagements auch genannt wurde, starb unerwartet im Alter von 64 Jahren. Sein Sohn Georg Marx übernahm in dritter Generation die Geschicke des Unternehmens. Auch sein Streben galt der Vergrößerung des Unternehmens, soweit es die wirtschaftliche Situation dieser Jahre zuließ. Inflation, Weltwirtschaftskrise, erster Weltkrieg – diese Zeit überstand das Unternehmen dank der treuen Kundschaft und des unternehmerischen Talents des Firmeninhabers. Der zweite Weltkrieg jedoch verschonte auch nicht den Tuchhandelsbetrieb. Übrig blieben Ruinen der Geschäfts- und Wohnräume.

Unternehmesgründer Joseph Marx, Aufnahme 1865
Der “Hospitalswaisenvater” Nicolas Marx 
Georg Marx
Alfons Scheers

Die Nachkriegszeit

Georg Marx (mittlerweile 73 Jahre alt) hatte nach Kriegsende in seiner Nichte Maria Scheers und in der Ehefrau seines kriegsgefangenen Neffen Alfons Scheers, Marianne Scheers, zwei engagierte Mitstreiterinnen gefunden. Mit geringen Warenbeständen bemühten sich die drei, den großen Bedarf der Bevölkerung an Tuchwaren zu decken. 1948 kehrte Alfons Scheers aus der Kriegsgefangenschaft nach Trier zurück. Die vierte Generation der Nachkommen von Joseph Marx übernahm nun die Geschäftsführung des Unternehmens. Nur allmählich konnten die Warenbestände aufgefüllt werden. Die Firma Marx, mittlerweile als Tuchgroßhandel, Tuchgroßversand und im Verkauf von Futterstoffen und Schneiderbedarf tätig, begann 1958 mit dem Verkauf von Konfektionsware, hauptsächlich als Großhandel.

Der Weg zum Textileinzelhandel

Alfons Scheers beschloss 1967 den befreundeten Kaufmann Reinhard Hauser in die Firma aufzunehmen. Er wurde zwei Jahre später Gesellschafter. Das Team Scheers-Hauser entschied sich 1968, den Großhandel zu einem Einzelhandels-Fachgeschäft umzugestalten. Nach dieser Umstellung entwickelte sich das Modehaus Marx zum Spezialgeschäft für Damen- und Herren-Oberbekleidung, das alle von der Industrie produzierten Größen führte.

Als Alfons Scheers 1977 verstarb, übernahmen seine Frau Marianne Scheers und Mitinhaber Reinhard Hauser die Geschäftsführung.

Seit 1986 ist Horst Hauser, Sohn von Reinhard Hauser, als Gesellschafter in der Firma tätig und leitet hauptverantwortlich den Einkauf der Herrenmode. 1998 trat Tochter Karin Kaltenkirchen, geb. Hauser, ebenfalls als Gesellschafterin mit in das Unternehmen ein, und leitet seitdem die Firma als Geschäftsführerin.

Marianne Scheers und Reinhard Hauser

Die Expansion

1988/89 wurden sowohl das Herren- als auch das Damenhaus erheblich erweitert. Unter anderem wurde der „rote Turm“ gegenüber der Basilika gebaut, mit dem eine Baulücke zwischen dem Modehaus Marx und dem französischen Kasino „Maison de France“ geschlossen wurde. 1999 wurde das „Maison de France“ erworben. Das Damenhaus wurde durch die Aufnahme von zusätzlichen, namhaften Marken erweitert. Nach der Eröffnung im August 2001 wurde die Damenmode in zwei Stilwelten präsentiert. Die klassische Mode (Classic Woman und Modern Classic) ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Modehauses. Es werden mit dem Bereich Modern Woman und Modern Casual aber auch verstärkt jüngere Frauen angesprochen. Seit Anfang 2003 bietet das Modehaus Marx Damen- und Herrenmode bequem unter einem Dach.

Innenaufnahme Modehaus Marx Oktober 2012